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Feuchte Luft in historischen Gebäuden: Schadenvorbeugung, -erkennung und -kontrolle

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  Feuchte Luft in historischen Gebäuden: Schadenvorbeugung, -erkennung und -kontrolle Der durch Menschen mitverursachte Klimawandel wird bis zum Ende des Jahrhunderts nicht nur die mittlere Lufttemperatur erhöhen, sondern auch zu einem erheblichen Anstieg der relativen Luftfeuchte führen. Dies führt unmittelbar zu einer Bedrohung der Innenausstattungen von Kirchen und anderen historisch wertvollen Kulturgütern. Feuchte Luft in Kontakt zu kalten Objekten führt zu Kondensation von in der Luft gelöstem Wasserdampf. In Kirchen und anderen historischen Gebäuden speichern die massiven Wände die Kälte des Winters und der Nacht. Im Sommer, wenn warme feuchte Luft durch falsche Lüftung ins Innere der Gebäude gelangt,   kann dies sogar zu Nebel und/oder Schwitzwasser führen. In vielen Fällen ist dies die Ursache von Schäden z.B. an historischen Glasfenstern, an Altären, Orgeln, Gemälden, Schreinen, Teppichen und sonstigen Objekten. Das Risiko für Schäden ist höher, wenn die Kirchen und ander

Literaturrecherche zur Risiko-Eskalation von Schimmel in unseren Kirchen und wertvollen Kulturgütern

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    Die Entstehung und Ausbreitung von Schimmel durch anthropogene Umwelteinflüsse bedroht zunehmend die Innenausstattung von Kirchen und andere historisch wertvolle Kulturgüter. Die frühzeitige Erkennung von Schimmelbildung ist deshalb ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von irreversiblen Schäden. Wie in /Sedlbauer, K. (2001) / beschrieben, sind die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur zwei wichtige Parameter für die Vorhersage der Wahrscheinlichkeit von Schimmelentstehung. Beide Parameter allein zu betrachten, sei es per Messung oder auch per Simulation, reicht jedoch nicht aus, um eine tatsächliche Schimmelbildung erkennen zu können. Entsprechend der Analysen in /Sedlbauer, K. (2001) / gilt es weitere bedeutende Einflussgrößen wie die Zeitdauer und das Substrat (Nährboden) bei der Schimmelentstehung zu berücksichtigen. Hinzu kommt, dass in Gebäuden in der Regel instationäre hygrothermische Zustände mit ständig wechselndem lokalen Raumklima auftreten. All diese zuvor beschriebenen Eff

Video Tutorial Assembly of the Custos Aeris dew point monitor

This video shows the 3-minute installation of Custos-Aeris for dew point monitoring of protective glazing without cable laying and special prior knowledge. https://youtu.be/oagknmgGeUQ Direct contact:  hans.daams@hajuveda.solutions mobile: +49 176 22234430

Custos Aeris with new housing for mounting with nylon cord

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  The new enclosure contains a hole for mounting with nylon cords. There are situations where it is not possible to mount the main and air gap modules with the enclosure mounting clips. This situation was often encountered in England. To alleviate this problem, the enclosures have now been modified with a through hole in both modules. This means that they can now be attached with a simple nylon cord: Custos Aeris Air gap module with hole Custos Aeris Air gab module with nylon cord Custos Aeris main module with nylon cord Direct contact:  hans.daams@hajuveda.solutions Mobile: +49 176 22234430

Cross-section Assembly of the Custos Aeris modules

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Installation instructions for Custos Aeris  Custos Aeris was developed in such a way that installation and mounting of the dew point monitor can be realised quickly and easily. Particularly important here is that no power supply cables and no sensor cables have to be laid. The sensors are integrated in a main module and an air gap module. The built-in rechargeable battery allows the system to run for at least one year and is constantly recharged by sunlight in favourable conditions. Communication takes place via the mobile network, just like with a mobile phone, and the data is stored in the cloud once a day. There, the data can be viewed at any time via a web browser. The following picture shows a cross-section of the structure in a typical situation of protective glazing and historically valuable lead glazing: The main module is clipped into the cover rail towards the interior and the air gap module is located in the space between the protective glazing and the lead glazing and is al

Neue Dienstleistung: Risikoindikatoren für die historische Glasmalerei

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Datenkonversion thermodynamischer Messdaten und Plots der neuen Risikoindikatoren Thermodynamische Messdaten werden oft in Form von Grafiken für Lufttemperatur- und relativer Feuchte, Glastemperatur der Schutzverglasung, der historischen Verglasung im Luftspalt und zum Kircheninneren hin dargestellt. Die Interpretation wird dann dem Kunden überlassen. Aus einer umfangreichen Studie der veröffentlichten Literatur der letzten 30 Jahre konnten iXtronics und Hajuveda nun Risiko-Indikatoren für die historische Glasmalerei bei Schutzverglasungen ableiten. Dabei spielen zu heiße, zu kalte, zu feuchte und zu trockene Klimata eine Rolle. Außerdem können Temperatur- und Feuchte-Wechselbeanspruchung und starke Gradienten der Temperatur und Feuchte Schäden an der Glasmalerei bewirken. Neu ist nun, daß auch Messdaten Dritter eingelesen und in den neuen Diagrammen dargestellt werden können. Damit besteht für jeden die Möglichkeit, neben den o.g. klassischen Grafiken aussagekräftige Darstellungen der